KunstHandWerkstatt

Wir sollten Suchende bleiben und uns die Bereitschaft bewahren, jederzeit von vorne zu beginnen, ohne Angst etwas zu verlieren.


















Ausstellung ARBEITKUNST, 1998, Metallwerke AG, Dornach SO



Holzbildhauerei



inlucem

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Transferieren von historischen Materialien (Holzskulpturen, Kreidegründen, Eitemperafarben, Polimentvergoldung) und ihre dazugehörigen Verwendungen in die heutige Zeit. Durch unzählige Experimente und verschiedene Kurse bei Ikonenmaler, Rahmenvergolder, Kirchenvergolder und Fassmaler habe ich mich mit den Gepflogenheiten und den Regeln der Materialien und ihren Verbindungen vertraut gemacht. Mein Ziel ist diese kunsthandwerkliche Tradition in heutige, moderne Prozesse so einzubeziehen, dass ich ihnen einerseits gerecht werde, sie auf der anderen Seite jedoch weiterentwickle.

Im Sinn von lebendig bestehen bleiben können.


Holzarbeiten

bedeutet aus Liebe zum Rohstoff Holz, Dinge entstehen zu lassen.



inlucem

bietet auf Mass  hergestellte Massivholzarbeiten aus einheimischen Baumarten mit gewachsten oder geölten Oberflächen.


  • Tür- Fenstergewände aus Vollholz und auf Mass
  • Bänkli nach Ihren Wünschen
  • Holzdielenböden auf einem Holzblindboden verschraubt
  • Terrassenböden auf einer Metallunterkonstruktion verschraubt
  • Schutzbehandlungen von Holzböden (schleifen, wachsen, ölen)
  • Reparaturarbeiten an Holzbauteilen


Gerne mache ich Ihnen unverbindlich eine Offerte.


HolzMetall

Projektgruppe: HOLZMETALL


Mitglieder

Robert Wendelspiess, Schosser, Schlosserei Treppenbau Wendelspiess
Ueli Theile, Holzbildhauer, KunstHandWerkstatt inlucem

Zweck

Entwickeln von Produkten und Lösungen, in welchen die Werkstoffe Metall und Holz in Verbindung oder/und in Kombination vorkommen.

Leitsatz

 „Geht doch!“

Produkte

Begehbarer Ameisenhaufen für die Ausstellung Waldtage in Arisdorf BL (2016)
Kinderameisenhaufen für die Ausstellung Waldtage in Rünenberg BL (2019)

Partner:

Projekt Ameisenzeit
c/o nateco

Isabelle Glanzmann
Sissacherstrasse 20
4460 Gelterkinden


Preise

Unsere Preiskalkulation wird mehrheitlich durch die finanziellen Möglichkeiten der Auftraggeber bestimmt.
Wir suchen immer nach einer finanziell machbaren Lösung.


Herstellung

Alle Produkte sind Unikate und können individuell angepasst werden.
Alle Produkte werden ausschliesslich von uns gefertigt.


Qualität

Die Produkte entsprechen den Sicherheitsstandards.
Die Produkte werden soweit als möglich aus Recyclingmaterialen (Resten, Abschnitten) aus unseren Werkstätten gefertigt.


Erscheinungsbild

Die Produkte sollen den Werkstoffen gerecht werden, sie sollen ihren Charakter (Korrosion, Verwitterung) behalten und zeigen dürfen.


Weitere Informationen

  • Schlosserei Treppenbau Wendelspiess, 4444 Rümlingen
  • KunstHandWerkstatt inlucem, 4451 Wintersingen/ Liestal




LEERgutMEHRgut

Projektgruppe: LEERgutMEHRgut


Mitglieder:

  • Gioia Sommerhalder
  • Rico de los Santos
  • Ueli Theile   


Zweck:

Entwicklung von hochwertigen und nachhaltigen Produkten, die von Personen mit leichten bis mittelschweren Beeinträchtigungen hergestellt und verkauft werden können.


Zielgruppe:

Institutionen und Stiftungen in der Beschäftigung oder in der Arbeitsintegration.


Produkt:

Ein All-in-one-Treibhaus aus Recyclingmaterial mit Verpackung

Das All-in-one-Treibhauses beinhaltet alles Notwendige zum Wachsen einer Pflanze: Erde, Wasser, Licht und Luft. Das Treibhaus ist so konzipiert, dass der Wachstumsvorgang erst dann beginnt, wenn der Käufer den Vorgang aktiviert. Dazu wird der Sicherungsstift herausgezogen und der Startknopf gedrückt. Das angespitzte Rundholz, welches am Startknopf befestigt ist, durchstösst dabei die Alu-Dichtung an der PET-Öffnung. Erst jetzt kann das Wasser in das Substrat mit dem Saatgut einfliessen und das Wachstum des Keimlings beginnt. Für die nötige Luftzufuhr wird die PVC-Manschette so gedreht, dass die darunterliegenden Luftlöcher in der PET-Flasche durchgängig werden. Die Luftzufuhr kann je nach Drehung der PVC-Manschette variiert werden. Nach ca. 2 Wochen durchbricht der Keimling den Substratdeckel und gedeiht im feuchten Treibhaus-Klima.
Nach ca. 3 Wochen kann der Keimling dem Treibhaus entnommen werden. Dazu zieht man an dem eingearbeiteten Draht unter der Silikondichtung, wodurch diese zerrissen wird und sich das Treibhaus einfach öffnen lässt. Nun kann der Substrat-Beutel aus Jute aus dem Treibhaus- Unterteil gezogen und der Keimling samt Substrat-Beutel in einen Blumentopf oder direkt in den Garten gepflanzt werden.























Masse / Gewicht

Höhe: 290mm, Durchmesser: 85mm, Gewicht: 1kg. Das Produkt ist handlich und in Flaschen-Harassen sicher und auf kleinem Raum lagerbar.


Preis (Endverbraucher)

Unsere Preiskalkulation hat ergeben, dass alle Kosten mit CHF 31, exkl. Entwicklungsaufwand, durch den Verkaufspreis gedeckt werden und konkurrenzfähig ist.


Herstellung

Alle Arbeitsschritte können von Institutionen und deren Klienten selber ausgeführt werden. Die meisten dafür benötigten Materialen sind Recyclingmaterialen, (Glasflaschen, PET-Flaschen, Papier, Aludosen) oder Abschnitte/Reste (PVC, Jute, Schnur) die kostengünstig bezogen werden können. Die Pflanzensamen, das Substrat, der Holzstab und das Silikon müssen im Fachhandel bezogen werden. Für die Herstellung ist eine einfach eingerichtete Werkstatt ausreichend.


Qualität

Die vorgesehene, halbjährige Haltbarkeit konnte noch nicht geprüft werden, diese bedarf noch weiterer Tests. Die Verarbeitung des Produktes ist hochwertig, kann aber durch das Upcycling Gebrauchspuren aufweisen.


Erscheinungsbild

Das All-in-one-Treibhaus inklusive Verpackungs-Tasche ist zeitgemäss gestaltet und ein verkaufsfertiges Produkt.
Auf einer Etikette sind für die Kunden alle wichtigen Informationen zu finden.








Vertrieb

Da das Produkt nicht mehrfach gestürzt werden sollte (Wasser/Erde), muss von einem Versand abgeraten werden. Idealerweise eignet sich das Produkt für den Direktverkauf in Läden oder an Markständen.


Entsorgung

Das Produkt ist in seine Einzelteile zerleg- und gesondert entsorgbar.


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Treibhaus_Foto_1



Ausstellungen:

TonArt-TonWerk-DieZweite

Werkangaben:

U. Theile, Paragenese (Vergesellschaftung)

Skulptur/ Objekt/ Installation
Holzbildhauerei
Ca. 4000 x 4000 x 2000

Text: Paragenese (Vergesellschaftung)

Paragenese ist ein Begriff, welcher in der Geologie eine Verbindung von unterschiedlichen Gesteinsarten beschreibt.(griechisch: para = daneben; genesis = Entstehung)  

In meiner Arbeit für die Ausstellung: TonArt-TonWerk-DieZweite habe ich mich mit der Vergesellschaftung (Verbindung) im sozialen und materiellen Kontext auseinandergesetzt. Die ideologische Kernmasse in unserer heutigen Gesellschaft, die sowohl als Träger für das dazukommende Fremde dient als auch auf die Gesellschaft selbst wirkt, stellte ich ins Zentrum meiner Arbeit.

Mein Blick richtet sich nicht auf die Differenzen und Randzonen zweier unterschiedlicher Kulturen (Materialien) - vielmehr auf das Innere, das Zentrum.

Was wollt ihr hier? soll nicht die Frage sein, die wir anderen stellen, vielmehr soll es die Frage sein, welche uns gestellt wird. Welche Kraft hält uns zusammen neben Konsum und Verteidigung des Wohlstandes? Welche erodierten moralischen und ideologischen Werte, die wir bei der Vergesellschaftung mit dem Fremden in unserer Gemeinschaft  einfordern, sind bei uns noch und in welchem Zustand vorhanden.  

Noch besitzen wir die Prägung unserer nachchristlichen Vergangenheit. Noch sind (ausgediente) Formen vorhanden.


Ort: ehem. Produktionshalle Tonwerk Lausen

Ausgehend vom dem Kirchenschiff ähnlichem Grundriss der Ausstellungsräume und der Säulenfluchten in der ehemaligen Produktionshalle der Tonwerke in Lausen, welche zur Zeit eine Umnutzung erfahren, ist eine weitere Verbindung zur Kirche entstanden. Räume die eine Transformation ihres Nutzung durchlaufen. Von der Herstellung und Entwicklung zum Einlagern und Aufbewahren.        


Objekt: Figura IX  

Das Objekt stellt die vergangene geistige Prägung unserer Gesellschaft dar.  

Sie ist angelehnt an ein aufklappbares Altarbild (Polyptychon), welches seinen Ursprung in der byzantinischen Ikonographie (Heiligendarstellung) hat.

Die Gussform ist noch vorhanden, jedoch ist das Gold (= das Göttliche in der Ikonographie) nur noch am Untergrund (Bolus Tonerde) als abgenutzte Reste erkennbar.  

Materialien:

  • Eichenholz (geölt)
  • Eisenbeschläge
  • 12 Messingbolzen
  • Alabastergips
  • Bolus Tonerde
  • Eisenoxidpigment (Eitempera)
  • Blattgold

Oberhalb von Lausen ist die Huppergrube. Die Tonwerke Lausen baute viele Jahre die aus einem Quarz-Tongemisch bestehende Huppererde ab und brannte daraus feuerfeste Ziegel.
In der Huppergrube kommt auch Bolus Tonerde (Ton und wasserhaltiges Aluminiumsilikat) vor. Sie wird seit Jahrhunderten in der Polimentvergoldung verwendet. So auch das Eisenoxid, welches die für rote Farbe der Grube zuständig ist und diese charakterisiert.













Installation:         

Der Blick auf das Objekt IX wird von 6 Holzfiguren (400 x 400 x 2000) verstellt, die mit Einbezug der Gebäudesäule einen Kreis ergeben. Die Holzfiguren werden im Negativ geschaffen. Ca. 3/4 wird der rohe Buchenholzstamm mit Rinde sein, aus welchen die Figuren entfernt worden sind. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit sich in die Form zu stellen. Die BetrachterInnen sollen eine verschlossene Situation vorfinden. Das Gefühl des Unerwünschtseins, des Zuspätkommens soll entstehen. Die Figurengesellschaft soll den/die Betrachter/in teilweise ausschliessen von dem Objekt. 








inlucem
Inh. Ueli Theile

Im Holmig 4
4451 Wintersingen
ueli.theile@inlucem.ch
+41 79 237 93 08
UID: CHE-256.421.811

Magazin: 
Heidenlochstrasse 124
4410 Liestal









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