Holzbau


bedeutet aus Liebe zum Rohstoff Holz, Dinge entstehen zu lassen.




inlucem

bietet auf Mass  hergestellte Massivholzarbeiten aus einheimischen Baumarten mit gewachsten oder geölten Oberflächen.


  • Tür- Fenstergewände aus Vollholz und auf Mass
  • Bänkli nach Ihren Wünschen
  • Holzdielenböden auf einem Holzblindboden verschraubt
  • Terrassenböden auf einer Metallunterkonstruktion verschraubt
  • Schutzbehandlungen von Holzböden (schleifen, wachsen, ölen)
  • Reparaturarbeiten an Holzbauteilen


Gerne mache ich Ihnen unverbindlich eine Offerte.



Holz im Aussenbereich


Spielburg Basel CMS Stiftung


Robinienholz natur


Pergola Basel CMS Stiftung



 Lärchenholz natur


Staketenzaun Nuglar Privat


Kastanienholz natur




Holz im Innenbereich


Treppen Arisdorf Privat


Treppenstufen:
Eiche, Stärke 40mm, Qualität A/B

Stirnbretter: 
Eiche, Stärke 20mm, Qualität A/B

Schutzbehandlung:
Hartöl, matt




Holz und Metall

Robert Wendelspiess, Schosser, Schlosserei Treppenbau Wendelspiess
Ueli Theile,  inlucem


Produkte

Begehbarer Ameisenhaufen für die Ausstellung Waldtage in Arisdorf BL (2016)
Kinderameisenhaufen für die Ausstellung Waldtage in Rünenberg BL (2019)

Partner:

Projekt Ameisenzeit
c/o nateco

Isabelle Glanzmann
Sissacherstrasse 20
4460 Gelterkinden





Holzbildhauerei

inlucem

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Transferieren von historischen Materialien (Holzskulpturen, Kreidegründen, Eitemperafarben, Polimentvergoldung) und ihre dazugehörigen Verwendungen in die heutige Zeit. Durch unzählige Experimente und verschiedene Kurse bei Ikonenmaler, Rahmenvergolder, Kirchenvergolder und Fassmaler habe ich mich mit den Gepflogenheiten und den Regeln der Materialien und ihren Verbindungen vertraut gemacht. Mein Ziel ist diese kunsthandwerkliche Tradition in heutige, moderne Prozesse so einzubeziehen, dass ich ihnen einerseits gerecht werde, sie auf der anderen Seite jedoch weiterentwickle.

Im Sinn von lebendig bestehen bleiben können.





Ausstellungen:

TonArt-TonWerk-DieZweite

Werkangaben:

U. Theile, Paragenese (Vergesellschaftung)

Skulptur/ Objekt/ Installation
Holzbildhauerei
Ca. 4000 x 4000 x 2000

Text: Paragenese (Vergesellschaftung)

Paragenese ist ein Begriff, welcher in der Geologie eine Verbindung von unterschiedlichen Gesteinsarten beschreibt.(griechisch: para = daneben; genesis = Entstehung)  

In meiner Arbeit für die Ausstellung: TonArt-TonWerk-DieZweite habe ich mich mit der Vergesellschaftung (Verbindung) im sozialen und materiellen Kontext auseinandergesetzt. Die ideologische Kernmasse in unserer heutigen Gesellschaft, die sowohl als Träger für das dazukommende Fremde dient als auch auf die Gesellschaft selbst wirkt, stellte ich ins Zentrum meiner Arbeit.

Mein Blick richtet sich nicht auf die Differenzen und Randzonen zweier unterschiedlicher Kulturen (Materialien) - vielmehr auf das Innere, das Zentrum.

Was wollt ihr hier? soll nicht die Frage sein, die wir anderen stellen, vielmehr soll es die Frage sein, welche uns gestellt wird. Welche Kraft hält uns zusammen neben Konsum und Verteidigung des Wohlstandes? Welche erodierten moralischen und ideologischen Werte, die wir bei der Vergesellschaftung mit dem Fremden in unserer Gemeinschaft  einfordern, sind bei uns noch und in welchem Zustand vorhanden.  

Noch besitzen wir die Prägung unserer nachchristlichen Vergangenheit. Noch sind (ausgediente) Formen vorhanden.


Ort: ehem. Produktionshalle Tonwerk Lausen

Ausgehend vom dem Kirchenschiff ähnlichem Grundriss der Ausstellungsräume und der Säulenfluchten in der ehemaligen Produktionshalle der Tonwerke in Lausen, welche zur Zeit eine Umnutzung erfahren, ist eine weitere Verbindung zur Kirche entstanden. Räume die eine Transformation ihres Nutzung durchlaufen. Von der Herstellung und Entwicklung zum Einlagern und Aufbewahren.        


Objekt: Figura IX  

Das Objekt stellt die vergangene geistige Prägung unserer Gesellschaft dar.  

Sie ist angelehnt an ein aufklappbares Altarbild (Polyptychon), welches seinen Ursprung in der byzantinischen Ikonographie (Heiligendarstellung) hat.

Die Gussform ist noch vorhanden, jedoch ist das Gold (= das Göttliche in der Ikonographie) nur noch am Untergrund (Bolus Tonerde) als abgenutzte Reste erkennbar.  

Materialien:

  • Eichenholz (geölt)
  • Eisenbeschläge
  • 12 Messingbolzen
  • Alabastergips
  • Bolus Tonerde
  • Eisenoxidpigment (Eitempera)
  • Blattgold

Oberhalb von Lausen ist die Huppergrube. Die Tonwerke Lausen baute viele Jahre die aus einem Quarz-Tongemisch bestehende Huppererde ab und brannte daraus feuerfeste Ziegel.
In der Huppergrube kommt auch Bolus Tonerde (Ton und wasserhaltiges Aluminiumsilikat) vor. Sie wird seit Jahrhunderten in der Polimentvergoldung verwendet. So auch das Eisenoxid, welches die für rote Farbe der Grube zuständig ist und diese charakterisiert.













Installation:         

Der Blick auf das Objekt IX wird von 6 Holzfiguren (400 x 400 x 2000) verstellt, die mit Einbezug der Gebäudesäule einen Kreis ergeben. Die Holzfiguren werden im Negativ geschaffen. Ca. 3/4 wird der rohe Buchenholzstamm mit Rinde sein, aus welchen die Figuren entfernt worden sind. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit sich in die Form zu stellen. Die BetrachterInnen sollen eine verschlossene Situation vorfinden. Das Gefühl des Unerwünschtseins, des Zuspätkommens soll entstehen. Die Figurengesellschaft soll den/die Betrachter/in teilweise ausschliessen von dem Objekt. 






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